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Ursprünglich wollten wir hier über Freiheit reden. Ganz entspannt, abseits des Arbeitsalltags. Denn von Freiheit verstehen wir was. Schließlich dreht sich bei uns seit 25 Jahren alles um die Freiheit glücklicher Hühner. Um frische Wiesen, gutes Futter und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Dass wir uns dann die Freiheit genommen haben, darüber hinaus auch über alles Mögliche und Unmögliche zu reden, war so gesehen fast zu erwarten.
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Freiheit – und alles was so dazu gehört – Toni's Freilandeier
Archiv: Februar 2012
Wie Google half Ostern zu finden
Aufmerksame Blogleser wissen es längst. Wir haben uns seit einiger Zeit offiziell dem Suchen und Finden verschrieben. Das ist keine große Überraschung, schließlich ist bald Ostern. Toni’s und Ostern gehören zusammen wie Topf und Deckel, man könnte auch sagen, wie die Henne und das Ei. Weshalb Ostern ohne Toni’s nur halb so schön wäre. Was liegt daher näher, als sich etwas genauer mit Ostern zu beschäftigen.

Dass Suchen und Finden auch was mit Google zu tun hat, können nicht einmal mehr die eingeschworensten Internetverweigerer leugnen. Das wäre zwar für sich schon einen Blogeintrag wert, aber um Google geht es hier nicht. Zumindest jetzt nicht. Viel eher geht es darum was wir gefunden haben. Feine, kleine Ostergeschichten. Amüsant, überrasachend und ein bisschen skurril. Das möchten wir Euch nicht vorenthalten.
Den Anfang einer ganzen Reihe von Geschichten, wird eine über Australien machen und darüber wie man dort dem Osterhasen ein Schnippchen schlug. Wer jetzt neugierig geworden ist, schaut einfach in den nächsten Tagen und Wochen hin und wieder hier vorbei.
Und wem ein paar neue Erkenntnisse über Ostern nicht genügen, der kann ganz nebenbei auch noch zwei Original Toni’s Frühstückshäferl gewinnen. Aber das wisst ihr ohnehin längst.
Posted by Barbara Klein at 08:49h
1 Kommentar
Warum Glück in Bhutan eine Staatsangelegenheit ist
Zu diesem Artikel wurden wir von einem unserer Blogleser inspiriert. Der hat nämlich in einem Kommentar zu unserem letzten Eintrag über Glück, Ohrwürmer und Trickfilmklassiker das Königreich Bhutan erwähnt. Das interessierte uns, weshalb wir genauer nachgelesen haben. Und weil die Geschichte eine wirklich schöne Geschichte ist, erzählen wir sie auch.
Bhutan liegt mitten im Himalaya, zwischen Indien und China. Soweit so gut. Das wirklich Erstaunliche aber ist, dass dem Land das Glück seiner 700.000 Bewohner (ein Großteil davon sind Bauern) wichtiger ist, als wirtschaftlicher Erfolg. Ein interessanter Ansatz.
Jigme Singye Wangchuk, Spitzname K4, war der vierte König der Dynastie. 1986 stellte man ihm in einem Interview die Frage nach der Höhe des Bruttoinlandsprodukts Bhutan. Auch wenn der König die Zahl genau kannte, es war übrigens die niedrigste weltweit, war seine überraschende Antwort: “Das Bruttoinlandsprodukt interessiert mich nicht. Mich interessiert das Bruttoinlandsglück.”

Das Kloster Taktshang in Bhutan (Foto Wikipedia)
Heute steht das sogar in Bhutan Artikel 9 Absatz 2 der Verfassung: “Der Staat bemüht sich, jene Bedingungen zu fördern, die das Streben nach Bruttoinlandsglück ermöglichen.” Das ist ziemlich revolutionär. Zählt doch in den meisten anderen Ländern der Wohlstand und das Wirtschaftswachstum. Das Glück kann nur jeder für sich alleine suchen, der Staat fühlt sich dafür meist nicht verantwortlich.
Was uns zu der Frage führt, wann es einem Land wirklich gut geht? Wenn die Menschen viel lachen? Viel Freizeit haben? Oder wenn sie ein hohes Einkommen haben?
Geht es nach Bhutans König K4, hat das Glück vier Säulen: Kultur, im Einklang mit der Natur leben, eine gerechte Wirtschaftsentwicklung und zuletzt gutes Regieren. Ein eigenes Glücksministerium überwacht, dass die vier Säulen in etwa gleich stark sind. Jedes Projekt das in Bhutan umgesetzt wird, muss diesen vier Säulen entsprechen. So wurde beispielsweise ein Sägewerk geschlossen, weil es dem Land zwar viel Geld brachte, aber auch viel Wald verbrauchte.

Toni's Babette würde man auch in Bhutan mögen ...
Es gibt Gemeinsamkeiten zwischen Bhutan und dem Leben in der Glein bei Knittelfeld.
Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass wir zum Beispiel seltene Legehennenrassen fördern, auch wenn diese wirtschaftlich nicht ertragreich sind. Weil sie viel zu viel fressen und zu wenig Eier legen. Dafür erhalten sie die Artenvielfalt und machen unser Leben bunter und die Menschen die mit diesen Tieren leben und arbeiten dürfen, mit Sicherheit auch glücklicher. Ganz abgesehen davon, dass die Eier besonders gut schmecken. Und wenn Sie das nächste Mal Toni’s Babette im Eierregal sehen, dann denken Sie vielleicht an Bhutan und daran, dass man dem Glück hin und wieder ein Stück näher gekommen ist.
Wer jetzt Lust auf Bhutan und seine Philosphie vom Glück bekommen hat, kann sich hier den Original Artikel in der Onlineausgabe der ZEIT ansehen: 40,9 Prozent sind schon glücklich.
Posted by Barbara Klein at 12:50h
Glück, Ohrwürmer und Trickfilmklassiker
Die Ältereren unter uns erinnern sich vielleicht noch an die Filmfigur des italienischen Trickfilmers Bruno Bozetto. In ursprünglich 7 Folgen (in unserer Erinnerung waren es auch deutlich mehr) suchten wir mit Herrn Rossi das Glück.
Für alle, die damals nicht dabei waren: Herr Rossi führt das Leben eines Industriearbeiters, der unter den cholerischen Wutausbrüchen seines Chefs leidet. Mit seinem Freund, dem Hund Gastone entkommt er mittels Trillerpfeife seinem freudlosen Leben und reist durch Zeit und Raum.
Das ist ein bißchen Science Fiction und wir haben auch damals nicht wirklich daran geglaubt, dass man so seinem Alltag entkommen kann. Überhaupt waren unsere Kindertage so spannend, dass wir Trillerpfeifen lediglich zum Ärger unserer akustisch ohnehin bereits etwas überstrapazierten Eltern verwendeten.
Aber dass wir wie Herr Rossi später umsomehr nach unserem Glück suchen würden, hat unser Unterbewusstsein aber auch schon damals irgendwie vermutet.
Was das nun mit Ohrwürmern zu tun hat, dürfte spätestens seit dem Anhören der Titelmusik allen klar sein.
Posted by Barbara Klein at 09:57h
Von der Freude am Suchen und dem Glück des Findens
Dass es in unserem aktuellen Beilagezettel um Suchen und Finden geht ist kein Zufall – schließlich sind wir unser ganzes Leben ständig auf der Suche. Nach dem Sinn des Lebens, der großen Liebe, einem Lied, das uns nicht mehr aus dem Kopf geht oder einfach nur nach ein paar guten Themen für diesen Blog.

Weil Suchen auch viel mit Glück zu tun hat, findet man dabei oft Dinge die man ursprünglich gar nicht gesucht hatte. Nicht nur zu Ostern. So wie Christoph Kolumbus, der eigentlich auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien war, bekanntermaßen aber Amerika entdeckte. Wie wir auf Christoph Kolumbus kommen? Eingeschworene Blog-Leser wissen es ohnehin längst – und alle anderen können die Geschichte unter Christoph (Toni) Kolumbus nachlesen.

Wer jetzt auch noch die Eier findet, die wir auf Toni’s Blog versteckt haben, hat nicht nur ein paar neue Erkenntnisse über Hühner, Freiheit und das Leben selbst gewonnen, sondern kann mit ein bißchen Glück 2 Original Toni’s Frühstückshäferln gewinnen. Das gefundene Ei anklicken, Gewinnformular ausfüllen und einfach abwarten …
Viel Freude beim Suchen und viel Glück beim Finden!
Posted by Barbara Klein at 12:08h



