-
Ursprünglich wollten wir hier über Freiheit reden. Ganz entspannt, abseits des Arbeitsalltags. Denn von Freiheit verstehen wir was. Schließlich dreht sich bei uns seit 25 Jahren alles um die Freiheit glücklicher Hühner. Um frische Wiesen, gutes Futter und einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Dass wir uns dann die Freiheit genommen haben, darüber hinaus auch über alles Mögliche und Unmögliche zu reden, war so gesehen fast zu erwarten.
Kategorien
Archiv
Freiheit – und alles was so dazu gehört – Toni's Freilandeier
Archiv: September 2011
Abgetaucht im Rogner Bad Blumau
Nicht nur, dass man Toni’s Babette zum Frühstück serviert bekommt - auch sonst haben wir und das Rogner Bad Blumau einiges gemeinsam. Zwei Tage in dieser wunderbaren Umgebung haben vermutlich den Erholungswert einer ganzen Woche. Sicher, hätte ich es deutlich länger dort ausgehalten, aber wie sagte schon Theodor Fontane: “Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.”

Ankommen und am besten gar nie mehr weg müssen ...

Mit der Zeit gehen und dennoch bei seinen Werten bleiben

Großartig! Badekästchen mit Retro-Charme ...

Weil es zu zweit einfach viel schöner ist ...

Noch einmal ins 37 Grad warme Wasser und dann ...

... herrlich müde ins Bett
Posted by Barbara Klein at 20:40h
Hinterlasse einen Kommentar
Wie Frank Gehry Respekt lernte
Er ist wohl einer der berühmtesten und wichtigsten Architekten der Gegenwart. Sieht man sich seine Bauwerke an, könnte man meinen, seine Architektur kenne keine Regeln. Das Gegenteil ist der Fall. Aber lest selbst.

Frank Gehry: Architekt und Menschenfreund
Als Kind einer jüdischen Einwandererfamilie ist Frank Gehry mit dem Talmud aufgewachsen. Das hatte zur Folge, dass er sich schon recht früh Fragen gestellt hat, denn der Talmud beginnt mit: “Warum?”. Fragen wie “Warum ist das so? Warum nicht anders?” stehen deshalb am Beginn jedes auch noch so kleinen Prozesses. Dabei stecke keinesfalls eine kritische intelektuelle Philosophie hinter seiner Arbeit, vielmehr ein schlichtes Prinzip: Gehry nennt es die “goldene Regel” nach der er sich im Leben wie in der Arbeit richte. An dieser Stelle erzählt er dann stets die Geschichte von Rabbi Hillel und einem Ungläubigen der zu ihm sagt:“Du glaubst an die falsche Religion. Nur das was ich glaube, und so wic ich lebe, ist es richtig.” Rabbi Hillel antwortet: “Du weißt doch gar nicht wie ich lebe und woran ich glaube. Soll ich es dir sagen?” Darauf der Ungläubige: “Sag es mir, aber mach es kurz. Ich werde dir nur solange zuhören, wie ich auf einem Bein stehen kann.” Er stellt sich also auf ein Bein, und Rabbi Hillel sagt: “Meine Regel ist: Gehe mit anderen nur so um, wie du möchtetst, dass sie mit dir umgehen.”
Für Gehry ist das der simple Versuch respektvoll zu sein. Plant er ein Bauwerk, schaue er sich deshalb immer die umliegenden Gebäude an und stellt sie sich als Menschen vor. Er hat Respekt vor ihnen und betrachtet sie als Nachbarn seines eigenen Gebäudes. Wenn er seinerseits ein guter Nachbar sein wolle, könne er kein 50 stöckiges Haus neben das Haus seines Nachbarn stellen. Auch könne er das Haus des Nachbarn nicht kopieren, weil er dabei seine Sprache übernehmen und ihn womöglich herabsetzen würde. Das verbiete im schlicht und einfach der Respekt.

Auch wenn das Guggenheim Museum in Bilbao nicht aussieht wie seine Nachbarn - es hat eine ausgweogene Beziehung zu ihnen
Zwar habe er für diese Erkenntnis eine Weile gebraucht, aber die Menschen zu verstehen, falle ihm mit zunehmendem Alter leichter. Wichtig ist für sich selbst herauszufinden wer man ist, wofür man steht, um dann zu akzeptieren, dass die anderen oftmal etwas anderes wollen als man selbst, weil sie nunmal anders sind, meint Gehry. (Quelle: Interviewbuch “Lebenslinien” von Marie-Luise von der Leyen)
Und was hat das nun wieder einmal mit Toni’s zu tun? Nun ja, sich selbst nicht immer so wichtig zu nehmen, den anderen sein zu lassen, in seiner ganzen Freiheit und Würde, das versuchen wir jeden Tag. Denn Respekt und ein würdevoller Umgang, ganz egal ob Mensch oder Tier ist die Basis jedes Zusammenlebens.
Posted by Barbara Klein at 11:07h
Wie der Elefant die Freiheit fand
Es gibt wohl kaum eine einfühlsamere Liebeserklärung für einen Elefanten und kaum eine eindringlichere Aufforderung auf sich selbst zu vertrauen, als in diesem Bilderbuch des Argentiniers Jorge Bucay.

Du kannst das, was du dir zutraust. Schon als kleiner Junge hat sich der Held des Buches gefragt, warum der riesige Zirkus-Elefant die Kette, mit der er festgehalten wird nicht zerreißt und davonläuft. Da erklärt ihm ein weiser Mann, dass der Elefant, als er klein war, nicht die Kraft hatte die Kette zu sprengen. Diese Erfahrung des Ohnmächtigseins vergisst er sein ganzes Leben lang nicht mehr. Dabei müsste der große Elefant sich nur ein einziges Mal trauen, an der Kette ziehen, und schon wäre er frei. Schließlich flütstert der kleine Junge dem Elefanten ins Ohr: “Weißt du was? Wir sind uns ähnlich. Du glaubst wie ich, dass du manches nicht kannst, weil du es vor langer Zeit einmal auspobiert und nicht geschafft hast. Aber mach dir klar, dass es eine Ewigkeit her ist und du heute viel größer und stärker bist als damals. Wenn du dich wirklich befreien willst, bin ich sicher, dass es auch klappt. Warum versuchst du es nicht einmal?”
Das erste Kinderbuch des Autors mit wundebaren Collagen von Gusti, die detailfreudig und lebensbejahend daherkommen, erinnert uns an etwas, was wir sooft vergessen: sich selbst vertrauen. Denn wie sagte schon Perikles: “Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut!”
Posted by Barbara Klein at 14:31h
Als hätte es weiterer Beweise bedurft: Toni’s inspiriert weltweit Menschen zu unglaublichen Höhenflügen
Aus Hollister an der US-Westküste erreichen uns Bilder, die selbst hart gesottene Toni’s Freunde staunen lassen. Wer Hollister nicht kennt: Dort fand am 4. Juli 1947 der “Hollister Bash” statt, der später im Marlon Brando Film “Der Wilde” thematisiert wurde und der seither irgendwie als Gründungsmythos der “Hells Angels” gilt.
Aber darum geht’s hier gar nicht. In dem kleinen kalifornischen Ort gibt es nämlich einen Flughafen, an dem Ernie Persich mit viel Liebe und genausoviel Erfolg Oldtimer Flugzeuge restauriert. Ernie wiederum ist mit Beate verheiratet, die er seit Ewigkeiten zu Flugstunden überreden möchte. Was wiederum Beate nicht wollte. Jedenfalls bis sie ein Exemplar von Toni’s Büchlein “Beate lernt fliegen” in die Hände bekam (fragt bitte nicht, wie …).

Ernie und seine Stearmans

Beate lernt fliegen ...

... und von wem sollte sie das wohl besser lernen als von Beate?!
Seitdem genießt sie ihre Freiheit in der Luft und wir freuen uns, dass Beate Beate eine Anregung geben konnte …
Gruß nach Kalifornien und “many happy landings“, Beate!
Posted by Barbara Klein at 17:28h
Wie schön doch das Leben ist …
Als echte Patrioten zog es uns vor ein paar Tagen wieder einmal ins steirische Weinland. Keine Überraschung, dass es dort jede Menge Wein gab, von dem wir, zugegeben auch ein bis zwei Gläschen verkostet haben. Die Gegend hat aber noch sehr viel mehr zu bieten. Herrliche Gärten, wunderbare Natur, herzliche Menschen und vorzügliches Essen. Der Herbst kann kommen …





Posted by Barbara Klein at 15:29h



